Lyrik - Elke Wingender
Elke Wingenders lyrische Wortkunst.
Werke:
Gehen
Wissen
trage ich in mir
da richtig ist
der Schritt der hier vollbracht.
Vertrauend
das werd’ bleiben ich
in der zurück gebliebnen Kraft
Erinnerung
an den Gefährten mein
soll ewiglich Er Liebster mir sein
Von Ferne werde ich Euch sehn
Kann in Ruh’ und Frieden gehen
Gehabt Euch wohl
Ihr Liebsten mein
Die Trennung wird nicht ewig sein
Mußt nicht ein Leben lang ich zanken
Jetzt will ich Euch in Liebe Danken
Einst kommt die Zeit wo wir vereint
(Elke Wigender)
Schaffen
Licht (d)er Tag
Engel heben Grenzen auf
Ganz
Nah
so un-gewohnt
Rück-Sicht
birgt Distanz in sich
Gesehen !
Oder gibt’s nur mich?!
Geb’ ich dem andern Raum genug
wenn sich mein Raum vergrößert?
Suchend!
Nicht findend was fehlt
Der Kinder Kraft – erschöpft –
vom steten messen.
Ruhe ,
Zurückgezogenheit
gesucht
Um kraftvoll zu vermessen
neuen Raum
(Elke Wigender)
Menschen
Wie verschieden
und auch eigen
verschlossen –
ängstlich –
konzentriert und aufnehmend,
teilnehmend
Gespräche
so oberflächlich und so tief
wie der Mensch selbst.
Eigen eben
Respekt
sem gezollt,
was mir hier und jetzt begegnet
die Seite die gezeigt,
geehrt.
(Elke Wigender)
Glaube
Herz
ein Raum der mir allein
nur e i n e Tür führt hier hinein.
Ich halt’ sie lang schon feste zu
und gönn’ mir darin keine Ruh’.
Denn käm’ wer rein’,
oh welcher Graus,
da säh’ der Raum schnell rumplig aus.
S’ ging was kaputt,
es käm’ was weg,
dazu auch noch der viele Dreck.
Achtsam ging keiner damit um.
Die Tür bleibt zu!
Da steh’ ich nun.
Licht!
An den Schalter reich ich nicht.
Von draußen lass ich keinen rein!
Doch draußen will gar keiner sein!
Sind alle weg, ich merk es nicht.
Nur einer kommt und bringt ein Licht.
Er stellt es vor die Tür und klopft.
„Lass’ keinen rein!“ rief ich sofort
„Ich komm’ nicht rein, wenn Du nicht magst!
Nur ein Geschenk, wenn Du Dich wagst!
Ich lass es hier
und komme bald noch mal zu Dir!
Wenn’s Dir gefällt, nimm’s mit hinein!“
Ich lauschte,
wagte einen Spalt,
und sah das niemand war mehr da.
Jetzt hielt ich dieses kleine Licht
so warm
in meiner Hand.
Vergessen war die doofe Tür, vor der doch keiner stand.
Er kam zurück,
und wartete
dort vor der Tür die offen stand
bis ich ihn ließ zu mir hinein.
Was er mir sagt, erstaunte mich:
„Nie aufgegeben hatt’ ich Dich!“
(Elke Wigender)
Schaffen
Licht (d)er Tag
Engel heben Grenzen auf
Ganz
Nah
so un-gewohnt
Rück-Sicht
birgt Distanz in sich
Gesehen !
Oder gibt’s nur mich?!
Geb’ ich dem andern Raum genug
wenn sich mein Raum vergrößert?
Suchend!
Nicht findend was fehlt
Der Kinder Kraft – erschöpft –
vom steten messen.
Ruhe ,
Zurückgezogenheit
gesucht
Um kraftvoll zu vermessen
neuen Raum
(Elke Wigender)
Menschen
Wie verschieden
und auch eigen
verschlossen –
ängstlich –
konzentriert und aufnehmend,
teilnehmend
Gespräche
so oberflächlich und so tief
wie der Mensch selbst.
Eigen eben
Respekt
sem gezollt,
was mir hier und jetzt begegnet
die Seite die gezeigt,
geehrt.
(Elke Wigender)
Sigrid
Freundin;
Löserin von Angst und Pein
Siehst tief ins Innere hinein.
Kennst meine Launen
Meinen Weg.
Respektierst, die Art
wie jeder von uns ihn geht.
Begleitest mich
Wohin auch immer
er
„Er“ mich führt.
Kein Fragen
wie tief
unsre Seele sich berührt.
Vertrauend dem was im Zusammen-Sein passiert.
(Elke Wingender)
Tanz des Lebens
Die Melodie
der Zeit ist gleich
Den Takt –
mein Schritt erfasst
Zerteilt,
verzerrt,
setzt er ihn um.
Als Lebens-Raserei macht er mich stumm.
Gemächlich
schlummert er mich ein.
Das rechte Maß zu finden jeden Tag
heißt
Achtsamkeit
zu jeder Zeit
(Elke Wingender)
Kinder Mut
+
Eltern Wille
Machtgerangel
wer gewinne ?!
Klarheit
Weisheit
löst den Kampf
Liebe
trägt des Siegers Kranz
(Elke Wingender)
Vertrauen
Mit verbundenen Augen
setze ich den ersten Schritt
auf die schmale Planke
über dem unendlich tiefen Abgrund.
Vertrauend
auf den Licht – Strahl
der mir durch seine Wärme
den Weg weist.
(Elke Wingender)
Mut
Der Mut ist eine Sache für sich.
Den Mut
meine Ketten zu sprengen,
bringe ich noch auf.
Aber,
den Mut
gegen die Angst
ohne
diese Ketten leben zu müssen,
kann ich nur sehr schwer finden.
(Elke Wingender)
Ordnung
Die Ordnung des Lebens
ist eines der
unbekanntesten Phänomene.
Die immense Bedeutung
derselben
wird erst klar,
wenn sie gestört,
ja sogar unterbrochen wurde.
Mut
zur Anerkennung der Ordnung
ist notwendig,
um die Kraft der Generationen
Stütze und antreibende Energie
zugleich werden zu lassen
(Elke Wingender)