Lyrik - Anette Seidler
Der Himmel ist kühl und klar.
Das Dunkle liegt vor mir,
verborgen.
Die Augen suchen den Blick
am Horizont.
Stille umgibt mich,
mit lautem Getose,
aber hören kann ich nichts.
Den Duft des Morgens
in der Nase spürend,
zu kalt ist das Geheimnis.
Das Salz schmeckend auf meinen Lippen,
aber die Liebe koste ich nicht.
Deinen Körper ahnend,
aber spüren kann ich ihn nicht.
Zu groß die Versuchung,
Dich zu lieben,
zu begehren,
doch zueinander kommen,
können wir nicht.
Die Entfernung unserer Herzen,
die Sehnsucht nach der Liebe
wird täglich mein Begleiter sein.
(Anette Seidler)