Lyrik - Heike Wenig


die glut des sommers
ist erloschen
fahlgelbe blätter regnen
von meiner seele

das jahr hat begonnen
in der kälte des todes
es endet erneut
in den frostigen armen
des entgültigen verlustes

mein innerstes
igelt sich ein
stellt seine stacheln
auf um abzuwehren

der winterschlaf überbrückt
das warten
auf den sommer
der immer wieder kommt

(Heike Wenig)