Der geheime Waldsee

von Inka Loreen Minden

Emma lief nun schon eine halbe Stunde durch den dichten Wald und freute sich darauf, bald ihren erhitzten Körper in dem kleinen Waldsee erfrischen zu können, den sie in wenigen Augenblicken erreichen würde. Jeden Sonntag nach der Kirche, machte sich die hübsche rothaarige Magd auf den Weg zu “ihrem” geheimen Ort, der gut versteckt in einem großen und unberührten Wald lag und den sie in ihrer Kindheit durch Zufall beim Spielen entdeckt hatte.

Die warmen Strahlen der Sommersonne fielen vereinzelt durch das hellgrüne Blätterdach über ihr, die Vögel in den Baumkronen zwit-scherten aufgeregt und es duftete herrlich nach frischer Erde und Waldbeeren. Emma genoss es, barfuss über den weichen Waldboden zu marschieren, vergnügt eine kleine Melodie vor sich herpfeifend, während sie hier und da von einem Strauch ein paar Beeren pflückte, die sie sich genüsslich in den Mund schob. Auch an diesem herrlichen Sonntag schien alles um sie herum wie sonst auch immer zu sein, bis sie plötzlich vor sich im weichen Moos frische Hufabdrücke erkennen konnte. Ein Reiter musste erst vor kurzem hier entlang gekommen sein. Die Spuren waren tief und das Moos hatte sich noch nicht wieder aufgerichtet. Sofort begann ihr Herz wild zu pochen und Furcht überkam sie.

Hoffentlich versteckt sich hier kein Räuber oder ein anderer finsterer Geselle, dachte sie, wobei ihr schlagartig bewusst wurde, dass ihr in dieser verlassenen Gegend keiner zu Hilfe eilen würde, sollte sich ein Fremder an ihr vergehen wollen. Doch Emmas Neugier war größer als ihre Angst. Die Spuren führten geradewegs zu ihrem versteckten See! Wer kann das nur sein, der außer mir diese abgelegene Stelle kennt?, fragte sie sich, während sie mit klopfendem Herzen der Fährte folgte.

Plötzlich erschrak sie so, dass ihr Herz stillzustehen schien: Nur ein paar Meter von ihr entfernt stand ein edles braunes Pferd, das am Ufer des Sees an den Stamm einer jungen Eiche festgebunden war. Schnell versteckte sie sich hinter dem nächsten Busch, da sich der Reiter mit sehr großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Nähe aufhielt und Emma keine Lust verspürte, von ihm entdeckt zu werden. Der Hannoveraner schien ihre Anwesenheit bemerkt zu haben - er schnaubte nervös und scharrte mit einem Huf.

“Ganz ruhig, Großer. Ich bin es doch nur!”

Diese angenehme tiefe Stimme kam Emma doch irgendwie bekannt vor! Vorsichtig spähte sie über den Strauch und blickte auf den kräftigen Rücken und den wohlgeformten Hintern eines schwarzhaarigen Mannes, der sich gerade vollkommen nackt aus dem See erhob. Emma versank schmachtend in den Anblick seiner breiten Schultern, der schmalen Hüften und der langen, muskulösen Beine, an denen das kühle Wasser in feinen Rinnsalen hinab lief. Sie vergaß dabei vollkommen sich wieder hinter ihren tarnenden Strauch zu begeben, und ihr schulterlanges, rotes Haar brannte in der Sonne wie Feuer.

Als der Mann sein Pferd erreicht hatte, tätschelte er das Warmblut beruhigend zwischen den Nüstern und drehte sich dann abrupt um.

Oh mein Gott! Es ist Fürst Julius!, schoss es Emma blitzartig in den Kopf, als sie sein Gesicht erkannte, und ihr Atem stockte - wie jedes Mal, wenn sie ihn sah.

Sie schien eine Ewigkeit wie versteinert auf den perfekten Körper des Mannes zu starren, bis ihr gewahr wurde, dass er sie ohne weiteres sehen könnte. Schnell ließ sich Emma auf den Boden fallen. Neugierig spähte sie durch die lichten Zweige des Strauches, nicht ahnend, dass ihr rotes Haar und ihr weißes Kleid dahinter hervorstrahlten wie eine entzündete Kerze in dunkler Nacht. Der Fürst ließ seinen Blick über den See und den angrenzenden Wald schweifen, wobei Emma sich ganz sicher war, dass er für einen kaum wahrnehmbaren Moment durch das Gebüsch direkt in ihre dunkelgrünen Augen gesehen hatte. Doch wie durch ein Wunder schien er sie nicht bemerkt zu haben. Erleichtert atmete Emma auf, als sie ein weiteres Mal die Stimme des Mannes hörte, den sie schon seit vielen Monaten heimlich begehrte - nämlich seit dem Tag, an dem sie an den Hof von Fürst Julius zu Bärenfels-Lilienburg gekommen war, um dort eine Stelle als Küchenmagd anzutreten.

“Hier ist niemand, Tornado. Du kannst dich wieder beruhigen. Ich werde noch ein kleines Nickerchen machen, und dann reiten wir wieder zum Schloss zurück.”

Warum brüllt er denn sein armes Pferd so an? Mag sein, dass es vielleicht taub ist? Neugierig wagte Emma wieder einen Blick über den Busch. Was macht der Fürst hier nur an meinem geheimen Ort?

Fasziniert betrachtete sie den nackten Mann, der sich nur wenige Meter vor ihrem Versteck auf einer sonnigen Lichtung in das Gras gelegt hatte. Aus dieser geringen Entfernung konnte sie fast jedes Detail seines aufregenden Körpers wahrnehmen: Er war schön, männlich und machtvoll. Ein paar feuchte Strähnen seines kinnlangen, schwarzen Haares hingen ihm in das markante Gesicht mit der klassischen Nase, und die dunklen Augenbrauen verliehen ihm zusätzlich ein Respekt einflößendes Aussehen. Wie oft hatte sie sich schon in ihren Tagträumen ausgemalt, ihn einmal so “hüllenlos” zu erblicken, und wie gerne hätte Emma ihn jetzt auf seine wohlgeformten Lippen geküsst!

Ein lustvolles Ziehen breitete sich plötzlich von ihren Brüsten bis in ihren Unterleib aus. Langsam öffnete sie die Knöpfe ihres Leinenkleides - von dem spitzenbesetzten Kragen bis hinunter zu ihrem festen, flachen Bauch - und streifte sich den weißen Stoff über ihren makellosen Körper. Wie immer, wenn sie zum See ging, war sie vollkommen nackt unter ihrer Kleidung. Vor Erregung standen ihre Brustwarzen fest von ihren Brüsten ab und zwischen ihren Schenkeln sammelte sich bereits die Feuchtigkeit. Emma legte sich ebenfalls in das Gras und betrachtete verträumt die vorbeiziehenden Wolken, während sie sich selber über ihren Körper streichelte.

Mit geschlossenen Augen stellte sie sich vor, dass es nicht ihre Hände waren, die gerade mit sanften Druck an ihrer geschwollenen Perle rieben, sondern die des Fürsten.

Ob ich noch einmal einen Blick auf seinen erregenden Körper wagen soll?, fragte sie sich.

Wie ein Raubtier auf Beutezug kroch sie auf allen Vieren durch das kniehohe Gras auf den Fürsten zu, damit sie ihn noch besser sehen konnte. Ihr rotes Haar fiel in verführerischen Locken vor ihre üppigen Brüste und ihre Augen glänzten leidenschaftlich. Der angebundene Hengst schnaubte wieder nervös durch seine Nüstern, doch diesmal entkamen seinem Herrn keine beruhigenden Worte. Er schien schon tief und fest zu schlafen, worauf Emma noch wagemutiger wurde und sich so nah an den nackten Mann heran schlich, dass sie ihn hätte berühren können, wenn sie es sich getraut hätte.

Fürst Julius konnte sein Glück noch nicht recht begreifen und musste sich mit aller Macht dagegen wehren, seine Augen zu öffnen. Gleich neben sich spürte er die Anwesenheit der Frau, die er schon seit langer Zeit begehrte. Als sie letztes Jahr in sein Schloss gekommen war, um eine freigewordene Stelle zu besetzen, war es sofort um ihn geschehen gewesen. Ihre Schönheit hatte ihn von Beginn an gefesselt. Ihr Haar war eine Flut kupferroter Locken, ihre einfachen Kleider verbargen kaum, dass sie darunter feste, wohlgeformte Brüste haben musste, und Julius fand, dass ihre Taille auch ohne Korsett schmal und reizvoll war.

Er liebte ihre Anmut und ihre Grazie, aber am wundervollsten waren ihre unzähligen Sommersprossen um ihre kleine, gerade Nase. Mehrmals im Monat erschien er unter einem erfundenen Vorwand in der Küche, nur um ihr nahe zu sein. Doch zu mehr als ein paar verstohlenen Blicken war es nie gekommen - schließlich war er ein Fürst, ein Mann von höchstem Rang und Adel, und sie nur eine einfache Küchenmagd - aber gegen seine immer stärker werdenden Gefühle für sie hatte er einfach nichts unternehmen können. Immer wieder war er ihr in den letzen Wochen heimlich in den Wald gefolgt, hatte sie erregt beobachtet, wie sie vollkommen nackt im See ihre Runden schwamm, aber es nie gewagt, sich ihr zu zeigen und ihr seine Gefühle zu gestehen.

Doch heute war der Tag gekommen, da er endlich reinen Tisch machen wollte, denn auch er hatte gespürt, dass Emma etwas für ihn empfinden musste. Immer, wenn sich ihre Blicke berührt hatten, war sie nicht mehr Herrin über ihren Körper gewesen. Julius hatte beobachtet, wie ihre Hände verräterisch zitterten, wenn er in ihrer Nähe war, sie Zucker und Salz verwechselt hatte, oder gar einen Teller hatte fallen lassen - sehr zum Leid des strengen Küchenchefs. Und natürlich hatte er vorhin ihren feuerroten Schopf durch die Büsche blitzen sehen. Julius beherrschte sich gerade noch, scharf die Luft einzuziehen, denn in diesem Augenblick berührte ihr warmer süßer Atem sein Gesicht. Zum ersten Mal war er ganz alleine mit ihr. Sein nervöses Herz schien gleich zu zerspringen!

Er schläft tief und fest und wird nicht merken, was ich da mache, dachte sich Emma, als sie sich über den Körper des Fürsten beugte.

Langsam wanderte ihr Blick von seinem hübschen Gesicht an seinem bartschattigen Hals hinab. Ihr Herz pochte schneller. Das seidene Haar auf seiner Brust lud zum Streicheln ein - doch das wagte sie nicht. Es verjüngte sich nach unten zu einer schmalen Linie. Neugierig folgte sie mit ihrem Blick dem dunklen Streifen. Was für ein wunderbares Beispiel männlicher Schönheit der Fürst doch war! Er verkörperte alle Eigenschaften, die Emma an einem Mann gefielen. Ihre Augen schweiften weiter, über die schwellenden Bauchmuskeln bis hinunter zu der gewissen Stelle zwischen seinen Beinen. Emmas Herz setzte einen Schlag aus. Er war unwahrscheinlich gut gebaut - das musste sie ihm lassen. Wie gerne würde sie sich jetzt auf seinen Schoß setzen und ihre vor Verlangen pochende Weiblichkeit von ihrer Sehnsucht erlösen. Unbemerkt schlich sich ihre Hand zwischen ihre Schenkel, damit sie sich selber etwas Erleichterung verschaffen konnte.

Als Julius förmlich spürte, wie Emmas Blicke seinen Körper verschlangen, öffnete er die Augen. Emma stand über ihn gebeugt, das Gesicht ganz nah in die Betrachtung seines nackten Körpers versunken, und rieb sich dabei mit einer Hand über ihr süßes, kleines Dreieck aus zarten rötlichen Locken. Auf ihren Lippen lag ein sinnliches Lächeln, das Julius` Hüften Leben einhauchte. Der Teil seines Körpers, der als einziger wirklich schlief, war gerade dabei zu erwachen. Das brachte ihn dazu, sein Schweigen endlich aufzugeben, und sie neckisch zu fragen: “Na, genießt du die Aussicht, Emma?”

Emma stieß einen leisen Schreckensschrei aus und ihre Wangen brannten verräterisch. Sie sprang auf, wobei sie reflexartig versuchte mit ihren Händen ihre Brüste und ihre zarte Scham zu verdecken, was ihr aber in all der Aufregung nicht recht gelingen wollte.

“Ihr seid ja wach!”, brachte sie endlich stotternd hervor. Mit seinen graublauen Augen, die Emma an einen wolken-verhangenen Sturmhimmel erinnerten, starrte der Fürst sie eindringlich an. Langsam breitete sich auf seinen sinnlichen Lippen ein verschmitztes Schmunzeln aus. Nicht zum ersten Mal verspürte Julius den Drang, sie zu küssen. Er erhob sich und musterte ihren wunderschönen Körper. Emma wandte ihr Gesicht verlegen von ihm ab.

“Ich wusste, du würdest heute hierher kommen und habe auf dich gewartet.”

Mit zwei schnellen Schritten war er bei ihr und hielt sie an ihren schmalen Schultern fest. Emma glaubte, ihre Haut würde an der Stelle verbrennen, wo der Fürst sie berührte. Sie war verwirrt.

“Oh … Eure Hoheit, ich …”, stammelte sie verlegen und wusste einfach nicht, was sie sagen sollte. Was würde er nur von ihr denken, weil sie sich so völlig nackt und schamlos vor ihm präsentierte? “Für dich einfach nur Julius.”

Und ohne Vorwarnung vergrub der Fürst seine Hände in ihrer wallenden Mähne und verschloss mit seinen weichen Lippen ihren Mund. Emma sträubte sich kurz gegen diesen plötzlichen Überfall, aber sofort entflammte ihre Leidenschaft, worauf sie vorsichtig ihre Lippen öffnete. Zärtlich tastete sich Julius mit seiner Zunge in sie hinein. Emma schmeckte einfach himmlisch, nach Waldbeeren und Pfefferminze! Langsam kam sie ihm entgegen, entspannte ihren steifen Körper, legte ihren Kopf in den Nacken und genoss das pochende Gefühl, das sich plötzlich wieder zwischen ihren Beinen ausbreitete. Sie löste ihre Hände, die sie bis jetzt immer noch schützend um ihre empfindlichsten Stellen gepresst hatte, um sie vorsichtig und unsicher um seine Hüften zu legen.

Julius hatte sich nicht getäuscht, dass er sie immer für unerfahren gehalten hatte, doch ihr natürliches sinnliches Verhalten ließ ihn vor Erregung erschauern. Ihre Augen leuchteten wie zwei Smaragde und auf ihren Wangen lag ein hübsches Rot, das gut zu ihrem Haar passte.

“Oh Emma, du hast mich verzaubert, seitdem ich dich das erste Mal erblickte”, stöhnte Julius und entließ eine Hand aus ihren feurigen Locken, um ihre vollen Brüste zu erkunden. “Du bist so wunderschön!”

Emma entkam ein Seufzen, als er zärtlich über ihre Knospen strich, die sich unweigerlich aufrichteten. “Ich liebe dich”, flüsterte er. “Schon so lange!” “Und ich liebe Euch!”, entkam es ihr gedankenlos. Verzaubert blickte sie dem Mann ihrer Träume in die leuchtenden graublauen Augen und alles um sie herum kam ihr mit einem Mal so unwirklich vor. “Sagt mir, dass ich wach bin, und dies hier nicht bloß ein wunderschöner Traum ist!”

Emma bemerkte den Druck auf ihrer Scham, den seine erweckte Männlichkeit darauf ausübte, weshalb sie erschrocken nach unten blickte. Hier stand sie nun vor dem Mann, den sie schon so lange heimlich begehrte, und fühlte sich nackt und ausgeliefert. Trotzdem empfand sie weder Scham noch Furcht. Ihr war, als würde sie Julius schon ewig kennen. Wie oft hatte sie sich schon vorgestellt, mit ihm zu verschmelzen - das zu tun, was nur Liebende taten. Dennoch waren ihre Augen vor Staunen weit aufgerissen. Jetzt war es Julius, dem die Röte ins Gesicht fuhr.

Verlegen meinte er: “Glaubst du nun, dass das kein Traum ist?” “Ich hatte ja keine Ahnung, dass er so groß sein würde!”, hauchte Emma atemlos.

Julius errötete nur noch mehr. Er hatte gar nicht bedacht, dass sie absolut unschuldig war. Emma presste sich fest an seinen Körper und ließ ihre Hände über seinen warmen Körper gleiten. Julius` Atem ging schnell und unregelmäßig. “Ich will dich spüren, Julius”, stöhnte sie, ihn mit sich nach unten ziehend. Ihr plötzliches Verlangen betäubte ihren Verstand. Sie wollte nur noch eines: sich auf diesem wunderbaren Mann reiben, ihn auf sich spüren und tief in ihrem Inneren seinen harten Phallus aufnehmen. Ihre unbefriedigte Lust brannte in ihrem Unterleib wie ein alles vernichtendes Feuer, das schleunigst gelöscht werden musste.

Ungestüm drückte sie ihn in das weiche Gras. Lasziv und ungezügelt schlängelte sie ihren verschwitzten Körper auf seinem, und bereitete sich darauf vor, mit ihm eins zu werden. Ihre heftige Leidenschaft schürte auch Julius` Verlangen, das bereits so groß war, dass er sich nur mit Mühe beherrschen konnte ihren Körper nicht auf der Stelle zu nehmen. Er umfasste Emmas schmale Hüften um sich mit ihr zu rollen, bis er auf ihr lag. Sofort spreizte sie einladend ihre Schenkel, das verführerische Dreieck öffnete sich schmatzend, und Julius konnte sehen, wie sehr sie bereit für ihn war.

“Bitte Julius, ich kann nicht länger warten!”, stöhnte sie, worauf Julius vollkommen erregt von ihrer schamlosen Offenheit ihre Hüften packte. Jetzt war er es, der stöhnte, als er ganz behutsam in sie eindrang und dabei ihren Namen rief.

“Oh Emma, wie sehr ich dich liebe!”

Emma verspürte einen kurzen stechenden Schmerz, als Julius ihr die Jungfräulichkeit raubte, doch sofort übernahm ihre Lust wieder die Führung, wobei sie versuchte durch behutsames Bewegen ihrer Hüften seinen sanften Stößen entgegenzukommen. Julius stöhnte laut auf und wurde bei jedem Auf und Ab ihres Körpers von meterhohen Wellen der Lust überschwemmt. In ihrem Inneren war sie so heiß und eng und suchte so inbrünstig nach Erfüllung, dass er sich nicht mehr lange würde beherrschen können. Emma spürte, wie sich langsam eine lustvolle Spannung in ihrem Unterleib aufbaute, die sich jede Sekunde in einem heftigen Beben entladen würde. Sie zog Julius noch fester auf sich und öffnete ihre Beine noch ein Stück mehr, um ihn noch tiefer in sich aufzunehmen.

“Ich werde dir geben, was du willst”, stöhnte sie leise und zärtlich. “Heute und für alle Zeit!” “Und ich werde dich lieben bis in den Tod”, versprach ihr Julius mit vor Verlangen heiserer Stimme.

Es war die Wahrheit. Er liebte sie mit allem, was er war. Gemeinsam schwangen sie sich empor, höher und höher. Beide bewegten sie sich immer schneller, stöhnten und keuchten hemmungslos, bis sie schließlich zusammen den Gipfel der Ekstase erklommen. Ohne sich aus ihr zu lösen, rollte Julius sich zusammen mit Emma auf den Rücken. Entspannt lag sie nun auf seiner Brust und lauschte den immer langsamer werdenden Schlägen seines aufgeregten Herzens. Emma konnte noch gar nicht richtig begreifen, was sich soeben ereignet hatte.

“Hast du es auch gespürt, Julius? Dieses Gefühl der absoluten Verbundenheit?” “Ja, mein Schatz. Ich habe noch nie zuvor in meinem Leben etwas Ähnliches empfunden. Es ist, als ob wir uns schon ewig kennen.”

Julius strich ihr mit einer Hand sanft durch ihr Haar.

“Uns verbindet mehr als körperliches Verlangen, mehr als die Versprechen, die wir heute ausgetauscht haben. Wir haben den Zauber beide gefühlt. Unsere Herzen und unsere Seelen sind auf ewig miteinander verbunden.” “Für immer und ewig”, flüsterte Emma, als sie überglücklich auf Julius` starker Brust einschlief.

Hier an diesem geheimen Waldsee würden sie sich nun treffen, so oft es ging. Bis der Tod sie trennte. Eine andere Möglichkeit würde es für sie in diesem Leben nicht geben, damit sie ihre Herzen vereinen konnten. Doch sie wussten beide, dass sie füreinander bestimmt waren. Für immer. Und nur das zählte.