"Ganz schön bissig" - 32 Geschichten über beißwütige Vampire
Pressemitteilung: Schreiblust-Verlag
Mit der Mühlheimerin Stefanie Philipp
Stefanie Philipp, geboren 1970, lebt in Mülheim an der Ruhr. Sie schreibt seit ihrem siebten Lebensjahr. Nach dem Abitur glaubte sie zunächst, „etwas Vernünftiges“ lernen zu müssen, studierte Volkswirtschaftslehre und arbeitete in namhaften Bankhäusern. Diversen Finanzkrisen brachten sie zu der Einsicht, dass der Bankjob auch nicht viel sicherer ist als die Schriftstellerei. Inzwischen widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und ihren beiden kleinen Musen von fünf und drei Jahren. Sie hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht und arbeitet an einem Fantasy-Roman.
Kontaktdaten für ein Interview: stefanie.philipp@herzenslieder.de Tel.Nr. 0208 / 30 22 733
Gemeinsam mit 32 anderen Autorinnen und Autoren beweist sie, dass es immer noch neue Facetten an Vampiren zu entdecken gibt. Finden Sie selbst heraus, ob Sie mutig genug sind, es mit ihnen aufzunehmen und ob Sie dem Grauen, das zwischen den Seiten lauert, wirklich entkommen können …
Die Bandbreite ist eine immense, denn der Reiz des Themas liegt darin, dass für jeden Autor und für jeden Leser die Wahrheit über Vampire eine andere ist – nur eines steht fest: sie sind einfach nicht totzukriegen …
Auf unsere Vampirgeschichten-Ausschreibung haben uns rund 540 Geschichten erreicht, so dass wir bei der Auswahl für dieses Buch, das mit über 320 Seiten unser umfangreichstes ist, aus dem Vollen schöpfen konnten. Einige namhafte Autoren sind darunter: Oliver Fröhlich gehört zum Professor-Zamorra-Autorenteam bei Bastei, Inez Corbi ("Die irische Rebellin") und Bianca Stücker ("Schaulaufen für Anfänger") können auf eine Romanveröffentlichungen im S. Fischer-Verlag verweisen. Bernd Rümmelein erhielt für seinen Roman "Kryson" (Otherworld / Überreuter 2009) den vom Ueberreuter-Verlag ausgeschriebenen Wolfgang-Hohlbein-Preis, und Herausgeberin Fran Henz ist Autorin des bei Ullstein erschienenen Romans "Die Hexe und der General" - um nur einige zu nennen.
Der Schreiblust-Verlag mit Sitz in Dortmund existiert seit Januar 2002 und hat sich auf die Herausgabe von Geschichten-Anthologien spezialisiert.
Andreas Schröter, der den Verlag 2002 aufgebaut hat, verfolgt dabei ein hohes Ziel: „Gut geschriebene Geschichten gibt es oft, wirklich originelle Storys dagegen sind selten – wir möchten die Stecknadeln aus dem Heuhaufen präsentieren.“
Mit „Ganz schön bissig“ legt der Verlag sein - wie kann es anders sein - 13. Buch vor.
Katharina Joanowitsch hat das Cover gestaltet.
Fran Henz ist Herausgeberin
Fran Henz ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Wien. Sie studierte
Sprachen und erlag schon früh der Faszination des Schreibens. Ihre Vorliebe
für Völkerkunde und die Mythologien fremder Länder spiegelt sich auch in
ihrem schriftstellerischen Schaffen wider. Inspiration holt sie sich bei
Reisen und beim Stöbern in verstaubten Geschichtsbüchern. 2006 rief sie mit
der Autorin Susanne Schubarsky den Kärntner Krimipreis ins Leben und ist mir
ihr gemeinsam die Herausgeberin der zugehörigen Anthologien „Money.
Geschichten von schönen Scheinen“ und „Tatort Internet“. Unter dem Namen
Marie Andrevsky erzählt sie Geschichten von Liebe und Romantik. Neben
zahlreichen Kurzgeschichten verfasste sie auch die Romane "Die Hexe und der
General", Ullstein 2007, "Wiener Intermezzo", Sieben Verlag 2007 und "Wiener
Menuett", CM Brendle Verlag 2006. Weitere Informationen unter:
www.fran-henz.com
und www.andrevsky.com
Fran Henz (Hrsg.): Ganz schön bissig ... - Vampirgeschichten Schreiblust-Verlag, Dortmund, Juni 2009. 328 Seiten, Taschenbuch. ISBN: 978-3-9812228-2-1
Statt eines Vorworts
„Fran, du als Herausgeberin schreibst das Vorwort.“
Klar, das ist beim SL-Verlag immer so. Blöd nur, dass ich Vorwörter nicht so wahnsinnig mag und – ganz unter uns – sie als Leser für gewöhnlich überblättere. Steht doch nur so selbstbeweihräucherndes Zeugs drin, wie genial die Geschichten sind, wie toll das Lektorat gearbeitet hat und wie anstrengend die Auswahl der veröffentlichten Geschichten war.
Das war sie wirklich. Über 500 Vampirgeschichten trudelten nach der Ausschreibung ein und ein Großteil davon fing mit „Es war eine mondhelle Nacht …“ an. Die meisten Redaktionsmitglieder waren am Ende der Auswahl erstaunlich blass im Gesicht, von schwarzen Ringen unter den Augen einmal abgesehen.
„Witzig und persönlich soll ein Vorwort sein, keine drögen Fakten aus der Wikipedia“, empfahl mir eine Redaktionskollegin.
Genau, wen interessiert schon, dass nicht Bram Stoker den ersten literarischen Vampir geschaffen hat, sondern John Polidori und dass Vampire bei den Ashanti Asanbosam heißen. Ebenso wenig, wie die in den letzten Jahrzehnten einsetzende Verweichlichung der bösen, blutsaugenden Kreaturen. Gewissensbisse haben sie neuerdings, wenn sie zubeißen. Liebe (und Sex!) wollen sie und überhaupt haben sie es satt, immer den Antihelden zu geben und am Ende ins Gras beißen zu müssen, pardon, von einem Pfahl durchbohrt zu werden..
„Du musst betonen, warum jemand dieses Buch kaufen soll“, war ein weiterer Ratschlag.
Leute, wenn ich wüsste, warum jemand ein bestimmtes Buch kaufen soll und das auch noch überzeugend kundtun könnte, dann läge ich in einer Hängematte auf den Seychellen, statt in brütender Hitze über den Dächern von Wien Zahlen in den PC zu klopfen.
Aber gut, um des lieben Friedens willen werde ich es versuchen.
Geschätzte Leser, Sie müssen dieses Buch kaufen, weil sie darin 33
Vampiren begegnen, von denen jeder für sich eine Geschichte wert ist.
Dass die Geschichten außergewöhnlich sind, versteht sich von selbst,
schließlich wurden sie aus über 500 Einsendungen – sagte ich das
bereits? – ausgewählt.. Die Bandbreite ist eine immense, denn der Reiz
des Themas liegt darin, dass für jeden Autor und für jeden Leser die
Wahrheit über Vampire eine andere ist – nur eines steht fest: sie sind
einfach nicht totzukriegen …
So, damit haben Sie es überstanden und dürfen endlich zu lesen
anfangen. Viel Spaß beim Finden Ihrer ganz persönlichen Wahrheit über
Vampire wünscht
Fran Henz